Orthopädische Maßschuhe - Waldmann Orthopädie-Schuhtechnik GmbH

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Orthopädische Maßschuhe

Leistungen

sind angezeigt, wenn definierte Krankheitsbilder bzw. Funktionsstörungen vorliegen und diese nicht mit fußgerechten Konfektionsschuhen, deren orthopädischer Zurichtung und orthopädischen Einlagen erfolgreich versorgt werden können. z.B. bei:

1. Knick-Plattfüße sofern nicht mehr korrigierbar
2. Klumpfüße
3. Funktionsstörungen und Versteifungen der Fußwurzelgelenke (z.B. das Sprunggelenk)
4. Beinverkürzungen von 3 cm und darüber
5. Lähmungsfüße in ausgeprägtem Stadien
6. Funktionelle Veränderung der Fußform oder der Sensibilität und Durchblutung
7. Teilamputationen des Fußes


Es folgt eine kurze Beschreibung der Herstellung von orthopädischen Maßschuhen:

1. Maßnehmen
Die Maße des Fußes werden durch einen 3 -D- Laserscanner binnen weniger Sekunden ermittelt und in ein dreidimensionales Bild umgewandelt.
Dies dient zur Grundlage für die Leistenkonstruktion am PC.


2. Leistenbau

Am Computer wird nun der Leisten auf Basis der eingescannten Füße konstruiert. Hierbei werden evtl. Fehlstellungen korrigiert, die Leistenform bestimmt, die Absatzhöhe und der Spitzenhub der späteren Schuhe festgelegt.



3. Bettung / Einlage

werden über den fertigen Leisten erstellt und sind quasi das Kernstück des orthopädischen Maßschuhes.
Diese Bettungen werden aus verschiedenen Materialien gemacht wie z.B. Kork, Weichs
chaum.
 


4. Probeschuhe / funktionelles Gehprobenmodell


Über Leisten und Bettung (bei Weichschaumbettungen/ diabetesadaptierte Bettungen muss zuvor eine harte Arbeitsbettung hergestellt werden) wird im Tiefziehverfahren (durch eine Vakuumpumpe) eine durchsichtige und erwärmte PVC-Folie gezogen und anschließend eine Sohle und Absatz aufgeklebt.
Jetzt erfolgt eine Anprobe. Durch diese "gläserne" Schuhe kann man die Passgenauigkeit der späteren Schuhe erkennen.
Evtl. Korrekturen werden markiert und auf den Leisten übertragen.
Die Leisten werden entsprechend modifiziert und nun kann es mit dem nächsten Arbeitsgang weitergehen...


5. Oberleder / Schaft

Anhand unseres Modellkataloges und Ledermuster kann sich der Kunde Modell, Schnitt, Lederart und Farbe seiner Schuhe auswählen.
Nach den Maßen des Leistens incl. Bettung wird das individuelle Schaftmodell erstellt und anhand der Schnittmuster das Leder ausgeschnitten und zusammengenäht.




6. Aufzwicken /Bodenbau

Die fertigen Schäfte werden über den Leisten gezogen und mit Nägeln fixiert.
Anschließend wird Ober- und Futterleder nebst Hinter- und Vorderkappen, Stück für Stück faltenfrei über den Leisten gezogen mit Klammern befestigt und verklebt.
Nach dem Aushärten wird der Schuh von den Klammern "befreit".
Jetzt werden Rahmen, Ausballung, Laufsohle und Absatz usw. aufgeklebt und in Form geschliffen.
Nach einer Trocken- und Aushärtezeit von ca. 5-7 Tagen, wird der Leisten aus den Schuhen herausgezogen.
Die Bettung wird nun mit einem Deckmaterial (z.B. Leder ) bezogen und den Schuhen wird der letzte Schliff gegeben und poliert.  
  

  

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